Golfakademie Haan-Düsseltal

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Stefan Müller

Fully Qualified Professional der PGA of Germany (G1)

Dipl. Trainer des DOSB

TPI Certified

Fairwaykids Partner-Professional

Artikel: Grüns lesen, aber wie?
Erscheinungsdatum: 27 Mrz, 2018
Autor: Stefan Müller
Kategorie: Technik
Schlagwörter: Putten
Grüns lesen, aber wie?

Putten besteht aus drei Teilen, die man richtig zusammensetzen muss. Man muss:

  1. das Grün richtig lesen
  2. den Ball dann dahin starten lassen, wo man es möchte
  3. das ganze dann mit der richtigen Geschwindigkeit

Wenn man die drei Komponenten richtig hat, dann muss das Grün noch gut sein, damit der Ball auch so rollt, wie es geplant. Klingt doch eigentlich ganz einfach, oder?
Aber wie bei allen Dingen im Leben, sollte man sich auf das konzentrieren, was man selbst in der Hand hat. Also braucht man sich um den Zustand des Grüns nicht wirklich kümmern. Man sollte lediglich die aktuelle Geschwindigkeit kennen. Das lässt dann Grün lesen, Startrichtung und Geschwindigkeit als Trainingsaufgabe für den Spieler. Zum Thema Startrichtung und Geschwindigkeit gibt es ganz viele Übungen, die man machen kann. Ambitioniertere Spieler sieht man in diesen Bereichen auch durchaus regelmäßig üben. Wenn es aber um die letzte Komponente geht, das Grün zu lesen, dann sieht man hier kaum jemanden richtig üben. Das liegt wohl daran, dass kaum jemand weiß, wie man das Grünlesen richtig üben sollte. Die meisten lesen das Grün, Putten dann drauf los, achten dabei nicht mal auf das Tempo des Balls am Loch und versuchen dann, aus dem, was sie gesehen haben, ihre Fähigkeit, das Grün zu lesen, zu verbessern. Wie geht es aber richtig?

Der Lauf des Balls bei Break

Klassische Grünlesemethode

Nun, das Optimum ist, wenn man einen Putt liest und dann auf höhe vom Loch ein Tee dort hin steckt, wo man denkt, dass man hinzielen muss. Nun nimmt man eine Rampe und richtet sie so aus, dass sie genau auf das Tee zeigt. Als nächstes lässt man den Ball rollen und achtet dabei darauf, dass der Ball in der gewünschten Entfernung hinter dem Loch liegen bleibt. Wenn das Tempo stimmt verrät mir der Rollweg des Balls, wie das Grün richtig läuft. Dadurch das man eine Rampe benutzt hat, weiß man, dass der Ball richtig gestartet ist und kein Technikfehler in der Bewegung war. Nun korrigiert man die Ausrichtung so lange, bis der Ball ins Loch rollt. Danach sollte man den Putt nochmals lesen, um das Ergebnis mit der Neigung im Gehirn in Einklang zu bringen.
Da nicht jeder eine solche Rampe hat, kann man auch mit dem Putter arbeiten. Dies ist allerdings nicht ganz so genau, wie mit der Rampe. Man spannt am besten eine Schnur über dem Ball zum Tee, was neben dem Loch steckt. Durch ein Tor, das kann auch mit 2 Tees gesteckt sein, sollte man sicherstellen, dass der Ball in die richtige Richtung startet. Der Rest vom Prozess ist der selbe, wie mit der Rampe. Über Zeit entstehen so im Gehirn ganz viele Bilder, die das Auge auf dem Platz mit der jeweiligen Situation versucht in Einklang zu bringen. So entwickelt man seine Fähigkeit, das Grün zu lesen.

AimPoint Express

AimPoint Express in der Anwendung

Glücklicherweise gibt es eine neuere Methode, die deutlich schneller zu lernen ist. Sie lässt sich direkt auf alle Situationen übertragen und ist sofort anwendbar. Das ganze nennt sich AimPoint Express. Kurz zusammengefasst, nimmt man die Neigung des Grüns über die kinästhetische Wahrnehmung und den Gleichgewichtssinn auf. Dafür benutzt man das Gefühl in seinen Füßen. Anschließend ermittelt man mit Hilfe seiner Finger, wo man hinzielen muss. Glücklicherweise ist man es gewohnt, diese Sinne im Alltag zu verwenden, weil man sonst beim gehen permanent stolpern würde. Deshalb lässt sich AimPoint Express auch schnell lernen und anwenden. Der Lernprozess ist deutlich kürzer als mit der klassischen Methode. Auch wenn ich persönlich die klassische Methode lange Zeit in meiner Golfkarriere geübt habe, konnte ich nie sonderlich gut Grüns lesen. Das hat zu einer starken Unsicherheit geführt, die sich auch in der Längenkontrolle widergespiegelt hat. Seitdem ich selber AimPoint Express anwende, hat sich mein Putten signifikant verbessert. Ich kann daher jedem nur empfehlen, sich einmal mit AimPoint Express auseinanderzusetzen. Aus diesem Grund lässt die Golfakademie Haan-Düsseltal einmal im Jahr Deutschlands führenden AimPoint Instructor Rolf Kinkel kommen. Er bietet mit uns zusammen AimPoint Express Kurse an.

AimPoint Express Grundlagen

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im Golfclub Haan-Düsseltal
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42781 Haan

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